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Tja, wie es aussieht, werde ich auch in Zukunft nur über meine Web-Aktivitäten berichten können. Immerhin weiß ich nun, wie ich vorgehen muss. aber es ist wieder mit viel Arbeit verbunden. Nicht einmal zum Spazierengehen kam ich heute, denn ich war nur mit telefonieren und recherchieren beschäftigt, um endlich loslegen zu können. Außerdem hab ich mir auch die Stereoanlage bestellt. Sowas geht auch nicht in 5 Minuten. Dann war noch mein Handy verschwunden und ich brauchte ne halbe Stunde. um es wiederzufinen.
Heute hab ich wieder im Restaurant gegessen und man war hocherfreut, mich wieder zu sehen. Kein Wunder, denn ich bin ja die Einzige, die mit meinen Tischnachbarinnen redet. Andere haben dafür keine Zeit. Wie auch, sie müssen ja ihre Arbeit tun. Meiner Parkinson-Dame ging es gar nicht gut. Die andere Dame musste ich die ganze Zeit beruhigen, dass alles getan würde für sie, woran sie leider immer zweifelt. Aber sie ist schon glücklich, wenn man mit ihr redet. Und wenn ich ihr dann etwas von meinem Essen abgebe, dann strahlt sie!
Gestern noch freute ich mich über das Blog meiner Schwester und heute muss ich erfahren, dass in New York und an der übrigen Ostküste ein schlimmes Schneechaos herrscht. Da mach ich mir natürlich Sorgen, kann aber nichts anderes tun, als einen Engel auf den Weg schicken, der vielleicht nach dem Rechten sehen kann.
Die Berichte meiner Schwester in ihrem Blog sind auch für mich interessant. Sie, also meine Schwester, ist praktisch mein Langzeitgedächtnis, was ich so gar nicht habe. Dank ihrer Erzählung sehe ich alles ganz deutlich vor mir, was ich schon längst vergessen hatte.
Wieder schien die herrlichste Sonne, aber als ich endlich so weit war, um rauszugehen, war sie wieder weg. Die Luft war aber ganz milde, sodass ich im Park sitzen konnte, wo ich dann meine Telefonate erledigte und meine Augenübungen machte. So war ich doch eine Stunde an der frischen Luft. Wer weiß, wie lange man das noch kann.
Ansonsten habe ich einen Supertipp für meine Stereoanlage von meinem Sohn bekommen. Ich konnte sie mir im Internet ansehen und sie scheint genau das zu sein, was ich suche.
Dann habe ich ein langes Gespräch mit meinen italienischen Freunden gehalten, die mir soviel Positives von dem 'See' (www.villaleri.it) erzählt haben, woraufhin eine junge Freundin und ich uns entschlossen haben, das nächste Jahr gemeinsam hinunter zu fahren.

Nö, ich richte mich nach meiner biologischen Uhr. Aber ich muss mittags nicht mehr so früh zum Essen gehen. Darüber bin ich froh. Ansonsten habe ich um diese Zeit nicht viel zu berichten. Mal sehen, was der Tag bringt.

Diesmal betrifft es die Stereoanlage, die heute installiert werden sollte. ich hatte mich sooo darauf gefreut, endlich wieder meine CD`s mit guter Tonwiedergabe hören zu können oder auch Musik aus dem Radio. Aber was mir da geschickt worden war, hat sich als ein totaler Flop gezeigt, den ich sofort wieder zurückschicken werde.
Nachdem nun frau nachgedacht hatte, musste sie feststellen, dass ihr Provider gewisse Programme überhaupt nicht unterstützt. DAS hat man mir wohlweißlich verschwiegen. Nun werde ich mich an eine Hamburger Firma wenden, mit der meine Söhne schon seit zehn Jahren zusammenarbeiten und sehr zufrieden sind. Hätte ich vielleicht früher machen sollen, andererseits hab ich ja sehr viel dazugelernt, worüber ich auch nicht böse bin. Weitergehen wird es aber erst am Montag, aber dann werden sicher Nägel mit Köpfen gemacht.
Wieder war ich eineinhalb Stunden an der frischen Luft und wieder traf ich sehr nette Menschen, die Lust hatten, sich mit mir zu unterhalten.
...zu Tode betrübt!!! Nun hatte ich meine gesamte Webseite mit anderen Programmen erstellt und soeben versucht, sie hochzuladen. Nun sieht man überhaupt nichts mehr und der Provider kann mir auch nicht weiterhelfen. Was soll man/frau machen? Das, was sie immer tut...erstmal nachdenken. Hoffentlich kommt was Gescheites dabei heraus.
Eigentlich hätte ich eine gute Nacht haben müssen, wenn...ja, wenn ich nicht den Fehler gemacht hätte, mir die Talkshow von R.Beckmann anzusehen. Das, was ich abends verpasst hette, sah ich dann nachts und den Rest heute Morgen. Es ging natürlich wieder um die Schuldenkrise, die von allen Seiten beleuchtet wurde. Und da wurde unter anderem gesagt, dass Italien nur den Präsidenten abwählen müsse, dann würden sie ihre Probleme in den Griff bekommen. Von sowas kann auch nur ein Nichtitaliener träumen. Ich jedenfalls behaupte, dass Italien das nur schaffen könnte, wenn es wieder eine Diktatur würde.
...und rückmarschmarsch. Das bedeutet, dass das mit dem alten Netscape völliger Käse war und ich reumütig zu Frontpage zurückgekehrt bin. Und siehe da - plötzlich habe ich alles kapiert, wie es dort funktioniert. Nun muss ich morgen nur noch herausfinden, wie ich alles hochladen kann - und OB ich es überhaupt hochladen kann.
Der Spaziergang war schön, aber als ich mich endlich auf den Weg gemacht hatte, war die Sonne bereits weg. Ich war aber trotzdem lange draußen und habe unseren Park genossen.
Nun ist es gleich Mitternacht und ich will noch den Abwasch machen. Da ich ja jeden Abend koche, wird leider auch so manches schmutzig.Ich glaube, ich bin hier die Einzige, die sich diese Mühe macht. Denn viele sind hierher gezogen, weil sie endlich NICHT mehr zu kochen brauchen.
Nun ja, jedem das Seine.
Schlafen tue ich wenig, aber bis ich keine Lösung gefunden habe, gebe ich keine Ruhe. Hab´s mit Frontpage versucht und mit Phase 5, aber kam nicht weiter. Nun habe ich meinen uralten Netscape-Composer im Netz gefunden, mit dem ich früher alle meine Webseiten erstellt hatte. Mit dem bin ich vertraut. Mal sehen, ob es nun klappt. Aber heute ist wieder herrliches Wetter und ich werde wieder lange spazierengehen.
Viele Stunden habe ich mit meiner Webseite getüftelt, aber der Groschen fällt nur langsam. Ich brauche auch bald einen Rettungsschirm. Ich weiß, dass das alles niemanden interessiert außer meine amerikanischen Nichten und Neffen, aber die verstehen kein deutsch. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dafür habe ich mich aber wieder aufgerafft, eine längere Tour zu Fuß zu machen. Es war so schöne laue Luft. Und wieder habe ich den freundlichen Herrn getroffen und auch noch eine ebenso freundliche Dame, mit denen ich einen Klönschnack abgehalten habe. Sogar meine demente Tischnachbarin traf ich. Auch wir haben ein wenig geschwatzt.
Und nun bin ich einfach nur müüüde.
Das war seit meiner Kindheit eins meiner Lieblingsbeschäftigungen. Leider. Aber vielleicht doch ganz gut, denn so habe ich im Laufe des Lebens gelernt, mich gesund zu ernähren. Und das ist gerade im Alter so wichtig.
Schon lange weiß ich, dass man täglich ca. 10 Mandeln essen sollte, weil sie nämlich gut für unser Herz sind, den Cholesterinspiegel senken und auch eine gute Nahrung für unser Gehirn sind. Nur meistens vergesse ich es, sie zu essen. Da habe ch mir heute eine leckere Avocado-Creme gemacht, die ich aufs Brot strich und das Ganze mit Mandeln belegte. Das will ich nun regelmäßig machen. Denn es schmeckt köstlich.
Ich träume sehr viel und meistens sehr amüsant, manchmal auch wichtig. Aber leider habe ich auch von Zeit zu Zeit Alpträume. So war es heute Nacht. D.h. der Traum hatte auch einen sehr positiven Inhalt. Und das war so:
Ich traf mich mit einer lieben alten/jungen Freundin in Cattolica, wo ich viele Jahre gelebt habe. Wir wollten zusammen noch die letzte Herbstsonne am Strand genießen, aber S. musste zuerst noch ins Zentrum. Ich sagte_"Ich geh schon vor und wir treffen uns dann am Strand." Ich marschierte also los nur mit meinem Stock, hatte einen leichten Mantel an, aber darunter nichts. Damit das niemand merkte, hielt ich den Mantel mit den Händen zu, wofür ich meinen Stock ablegen musste. Ich lief also ohne Stock durch wunderschöne Stadtteile von Cattolica, die ich noch nie gesehen hatte. Herrlich angelegte Gärten mit seltenen Blumen und sogar Biogemüse. Plötzlich merkte ich, dass es mir nicht möglich war, den Strand zu erreichen. Ich hate auch kein Geld, um ein Taxi zu nehmen. Und so irrte ich in all den unbekannten Straßen herum, ohne je zum Meer zu kommen. Ich wunderte mich nur, wie lange ich es ohne Stock ausgehalten hatte, denn ich war Kilometer unterwegs gewesen. Völlig erschöpft wachte ich auf. Als ich dann ins Bad musste, ging es leider nur MIT Stock.
Kapiert habe ich den Traum nicht, wenn er denn überhaupt zu deuten ist.
Nun habe ich eine Theologin fragen können, ob die Bibel eine genaue Auskunft über die Seele gibt. Die Antwort war NEIN. Also ist es eine reine Glaubenssache.
Nämlich, dass ich mir ein Käffchen genehmigt habe. Stundenlang habe ich mir die Nase am Bildschirm plattgedrückt, um endlich die Lösung für meine Web-Probleme zu finden. Ob ich sie schon gefunden habe, weiß ich noch nicht, aber habe das Gefühl, auf dem richtigen Wege zu sein. Und nun ist Schluss für heute mit PC. Eigentlich wollte ich ja spazierengehen, aber das andere war mir dann doch wichtiger.
...dann sorgt das Internet dafür. Hatte heute ein langes und ziemlich unfruchtbares Gespräch mit meinem Provider, der mir zu verstehen gegeben hat, dass ich meine Homepage mit einem anderen Programm erstellen muss. Das bedeutet, nochmal von vorne anfangen. Ich muss mich ja auch erstmal in ein anderes Programm einarbeiten. Aber da ja unser Altkanzler behauptet, mit Arbeit wird man 92, muss ich wohl in diesen sauren Apfel beißen.
Gestern Abend habe ich das Programm mit Günther Jauch verpasst und konnte nachts in einer WH nur die letzten Minuten sehen. Natürlich hätte mich alles interessiert, aber zwei Aussagen vom Altkanzler Helmuth Schmidt möchte ich doch hier erwähnen.
Jauchs Frage lautete in etwa:"Wie macht man es, mit 92 noch geistig so fit zu sein?"
Er bekam zur Antwort: "Arbeiten" Aber dann kam der schockierende Zusatz:"Und VIEL rauchen".
Dazu kann ich nur sagen, dass mich das Rauchen mal fast umgebrahct hätte und ich heute nicht mal mehr den Geruch vom Tabakrauch vertrage.
Als ich über meinen Frust nachdachte, fiel mir ein, dass ich ja in Italien zwei sehr liebe und kompetente Freunde habe, die ich anschreiben kann, um Hilfe für meine PC-Probleme zu bekommen. Das werde ich morgen gleich machen.
Eigentlich müsste ich doch sehr zufrieden sein mit dem heutigen Tag und irgendwie bin ich es auch. Aber nur irgendwie. Das Positive heute war, dass ich wieder draußen war und zwar 1 1/2 Stunden und wieder habe ich sehr nette Leute getroffen, mit denen ich mich gut unterhalten habe. Und auch sonst verlief der Tag nach meinen Wünschen, weil ich viel pc-mäßig erledigen konnte.
Was mich aber ein wenig frustriert, ist die Tatsache, dass viele Verbindungen, die ich angeleiert hatte, ohne Antwort blieben. Vielleicht ist ja nur das schöne Wetter schuld. Die Menschen haben sicher Besseres zu tun, als auf e-mails einer Oma, die gar keine ist, zu antworten. Nun ja, wir sollen ja immer positiv denken und morgen ist schließlich auch noch ein Tag, an dem vieles geschehen kann.