Außer
Gebäude zu sanieren oder neue zu errichten, musste man sich auch um
die die Landwirtschaft kümmern. Ein älteres Mitglied übernahm
die Pflege der Weinstöcke und war verantwortlich für die Produktion
von biologischen Weinsorten. Auf den Feldern wurden verschiedene
Getreidesorten angebaut und von den Olivenbäumen die Früchte
geerntet, um Olivenöl herzustellen. Da die Qualität exzellent war,
verwendeten wir alle nur noch unser eigenes Öl. Der ohne Herbizide
gezüchtete Weizen wurde auf altherkömmliche Art in Steinmühlen
gemahlen. Für den Gemüseanbau sorgte ein schon sehr betagter
Sizilianer, der aber die Pflanzen mit Kunstdünger versorgte und
Schädlinge mit giftigen Mitteln bekämpfte. Da ich inzwischen meine
Arbeit auf dem Biohof meines Mannes aufgegeben hatte, konnte ich mich
nun täglich für den LAGO einsetzen. Eine Zeit lang hatte ich
unseren noch provisorischen Imbissstand mit deutschen,
selbstgebackenen Kuchen beliefert, der mit großer Begeisterung
aufgenommen wurde. Aber als ich feststellte, dass in unserem
Gemüsegarten nicht biologisch gearbeitet wurde, wollte ich ihn
unbedingt konvertieren. Dabei stieß ich auf große Ablehnung bei dem
alten Gärtner, aber auch wenig Verständnis bei den übrigen
Mitgliedern. Sie waren alle überzeugt, dass man bei Gemüse nicht
auf Gifte verzichten könne. Aber ich fand dann doch einen
Mitstreiter und zusammen schafften wir es, biologisches Gemüse
anzubauen. Davon waren alle begeistert und ein paar junge Leute
starteten einen biologischen Gemüseanbau in großem Stil. Vorher
hatten sie aber entsprechende Lehrgänge besucht. Ich selber musste
meine Gärtnertätigkeit aufgeben, da ich mir einen Knieschaden
zugezogen hatte.28.02.2013
Der LAGO
Außer
Gebäude zu sanieren oder neue zu errichten, musste man sich auch um
die die Landwirtschaft kümmern. Ein älteres Mitglied übernahm
die Pflege der Weinstöcke und war verantwortlich für die Produktion
von biologischen Weinsorten. Auf den Feldern wurden verschiedene
Getreidesorten angebaut und von den Olivenbäumen die Früchte
geerntet, um Olivenöl herzustellen. Da die Qualität exzellent war,
verwendeten wir alle nur noch unser eigenes Öl. Der ohne Herbizide
gezüchtete Weizen wurde auf altherkömmliche Art in Steinmühlen
gemahlen. Für den Gemüseanbau sorgte ein schon sehr betagter
Sizilianer, der aber die Pflanzen mit Kunstdünger versorgte und
Schädlinge mit giftigen Mitteln bekämpfte. Da ich inzwischen meine
Arbeit auf dem Biohof meines Mannes aufgegeben hatte, konnte ich mich
nun täglich für den LAGO einsetzen. Eine Zeit lang hatte ich
unseren noch provisorischen Imbissstand mit deutschen,
selbstgebackenen Kuchen beliefert, der mit großer Begeisterung
aufgenommen wurde. Aber als ich feststellte, dass in unserem
Gemüsegarten nicht biologisch gearbeitet wurde, wollte ich ihn
unbedingt konvertieren. Dabei stieß ich auf große Ablehnung bei dem
alten Gärtner, aber auch wenig Verständnis bei den übrigen
Mitgliedern. Sie waren alle überzeugt, dass man bei Gemüse nicht
auf Gifte verzichten könne. Aber ich fand dann doch einen
Mitstreiter und zusammen schafften wir es, biologisches Gemüse
anzubauen. Davon waren alle begeistert und ein paar junge Leute
starteten einen biologischen Gemüseanbau in großem Stil. Vorher
hatten sie aber entsprechende Lehrgänge besucht. Ich selber musste
meine Gärtnertätigkeit aufgeben, da ich mir einen Knieschaden
zugezogen hatte.26.02.2013
Ein Schock...
...ist wohl für manch einen die Wahl in Italien. Und nicht nur für die Italiener. Die Jugend setzt auf den Ex-Komiker Grillo. Man kann nur wünschen, dass jedenfalls die jungen Menschen in dem Land es schaffen, endlich etwas in ihrer verkrusteten Gesellschaft zu bewegen und zu verändern.
24.02.2013
Der LAGO
20.02.2013
Bücher
Bisher besorgte ich mir meine Bücher online, denn ich war froh, immer besonders schnell beliefert worden zu sein. Da ich nun weiß, dass dieser Service auf Kosten schlechtbezahlter Arbeitskraft geht, habe ich beschlossen, mir meine Bücherwünsche wie früher über einen Buchhandel meiner Stadt zu erfüllen.
17.02.2013
Ende gut, alles gut
Nachdem nun alles wieder funktioniert und ich mich erholen konnte, habe ich endlich anfangen können, mich um meine Schreibereien zu kümmern. Die nötige Energie gibt mir seit zwei Tagen die schwarze Melasse. Es handelt sich dabei um die Zuckerrohr-Melasse, die außergewöhnliche Heilkräfte besitzen soll. Ich merke, außer dass sie mir schmeckt, dass sie mir richtig guttut. Aus der Kriegszeit erinnere ich noch, dass wir bei Bauern auf dem Lande Melasse aus Zuckerrüben kochten. Sie war unser Zuckereratz. Aber sie schmeckte scheußlich.
14.02.2013
Ärger, nichts als Ärger
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