22.12.2012

Die innere Ruhe


 
Viel wird von ihr gesprochen - heute vielleicht mehr denn je. Wenn man, so wie ich, auch mit 86 noch versucht, ohne jede allopathische Medikamente auszukommen und auch bemüht ist, so wenig Nahrungsergänzungsmittel wie möglich zu sich zu nehmen, dann ist die Wiederherstellung der inneren Ruhe ein absolutes Muss. Das innere Gleichgewicht  immer wieder zu finden, ist die Voraussetzung schlechthin für eine körperliche, seelische und geistige Gesundheit. Die täglichen Herausforderungen machen es uns oft sehr schwer, wieder in unsere Mitte zu kommen. Aber es gibt eine Fülle von Methoden , die uns dabei helfen. Jeder muss da seinen eigenen Weg suchen. Wer sucht, der findet auch - sagte einmal Jesus. Dass auch dieses eine seiner Wahrheiten war, kann ich nur bestätigen. 

21.12.2012

Begegnungen

Hin und wieder im Laufe meines Lebens habe ich ganz besondere Menschen kennengelernt, mit denen mich eigentlich nichts verband. Das heißt - nicht das Alter, denn sie waren alle viel jünger als ich, nicht die Sprache, denn sie waren Ausländer, nicht der Glaube, denn sie gehörten anderen Glaubensrichtungen an, und auch nicht die gleichen Interessen oder Lebenserfahrungen. 

Und doch, obwohl jede Gemeinsamkeit zu fehlen schien, entstand zwischen ihnen und mir ein tiefgehendes Sich-Verstehen. So, als hätten wir uns immer schon gekannt.

Auch in diesen Vorweihnachtstagen durfte ich so einen Menschen kennenlernen. Vielleicht das schönste Weihnachtsgeschenk, dass man mir machen konnte. Ein Grund mehr, dem Himmel dankbar zu sein. Dankbar für jeden  Augenblick, der  mich das Leben genießen lässt. Dankbar für SEINE ewige, allumfassende Liebe.

18.12.2012

Es wird immer schöner

Nun haben wir uns doch entschlossen, ein richtig schönes Weihnachten zu feiern. Allerdings ohne Geschenke, ohne irgendwelchen Stress, aber mit viel Musik, Besinnlichkeit und gutem Essen. Morgen kommen endlich die letzten Möbel, und wenn alles verstaut ist, was noch rumliegt, dann planen wir unser Weihnachtsfest.

16.12.2012

Die Spiegelgesetze

Sie sind alt wie die Menschheit und, wenn wir uns mit ihnen auseinandersetzen, können wir Vieles in unserem Leben zum Positiven verändern.

Nachdem ich im WWW  in eine Art eklatante Beschuldigungslawine geraten war, habe ich die für mich richtigen Entschlüsse getroffen. Mit einem sensationellen Erfolg. Seither haben sich frühere gute Freunde gemeldet - alle wesentlich jünger als ich - , die die selben Ziele verfolgen wie ich.
Wir werden nun regelmäßig unsere Kontakte pflegen. Sei es über Skype (nach Italien) wie  persönliche Treffen hier  in Hamburg.

08.12.2012

Hurra

Nun kommen meine Möbel doch schon vor
Weihnachten. So kann ich endlich Ordnung schaffen. 
 
In diesem Winter werde ich mir regelmäßig eine meiner Lieblingsgemüse zubereiten. Nämlich den Kürbis. Hier zitiere ich, was ich über seine Heilwirkungen erfahren habe.


Das Kürbisfruchtfleisch findet u.a. Verwendung bei: Magen-Darmbeschwerden, zu hohem Cholesterinspiegel, Gicht, Rheuma, Herzkrankheiten, Nierenschwäche.
Der Kürbis stärkt das Immunsystem, kann gegen Entzündungen eingesetzt werden, ist entschlackend, blutreinigend und harntreibend.
Da er über 90% Wasser und wenig Natrium enthält, ist er außerdem eine gute Diätunterstützung. Zudem ist der Kürbis reich an Antioxidaten, die freie Radikale binden, so dass er auch einen gewissen Schutz vor Krebs-erkrankungen bietet.

100 g des Kürbisfruchtfleisches enthalten je nach Sorte und Größe: z. B. 500 mg Kalium, 12 mg Vitamin C, 280 mcg Beta-Carotin, 30 mg Calcium, 40 mg Phosphor. Weitere Inhaltsstoffe des Kürbisses sind: Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Fettes Öl, Linolsäure, Enzyme, Magnesium, Kieselsäure, Selen, Folsäure und Vitamine der Gruppen A,B,D und E, wertvolle einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Außerdem enthält der Kürbis viele verdauungsanregende Ballaststoffe.

Quelle:http://www.kuerbisinfo.de/merkmale.html

Fehlentscheidung

Mit der Überschrift meine ich nicht etwa meinen neuen Wohnsitz Im Gegenteil! Auch wenn es noch Probleme gibt, die aber so langsam alle gelöst werden, war es die beste Entscheidung, die meine Familie und ich je treffen konnten.
Nein, mit dem Titel meinte ich, dass ich kostbare Zeit im www vergeudet habe, die ich sinnvoller hätte anwenden können. Zum Beispiel des öfteren hier einen neuen Post schreiben.
Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich, und ich werde in Zukunft besser aufpassen. Denn Zeit ist nicht unbedingt immer money, aber sie ist kostbar.

Obwohl ich bisher nur einmal wöchentlich das Haus verlassen konnte, habe ich schon einige wunderbare Menschen kennenlernen dürfen und ich weiß, es werden noch viele hinzukommen. 

Wenn ich so höre, wie viele alte Menschen über ihre Einsamkeit klagen, dann ist mir bewusst, wie glücklich ich mich schätzen darf.

01.12.2012

So gerne...

...würde ich mehr über meine neuen Erfahrungen schreiben, aber noch gibt es viel zu regeln. So kommt endlich am Wochenende der Elektriker, um die nötigen Lampen anzubringen. Als Nächstes sind dann die Vorhänge dran. Alles braucht seine Zeit und jetzt in der Vorweihnachtszeit muss man besonders viel Geduld haben.
Wie ich von Freunden weiß, hat bereits der übliche Weihnachtsstress angefangen. Es ist nicht leicht, sich ihm zu entziehen. Meine eigene kleine Familie hat beschlossen, auf alles Überflüssige zu verzichten, und NUR das Zusammensein zu genießen. 


 

28.11.2012

Beim Kramen in den Unterlagen...

... fand ich die Anleitungen zur Dynamind-Technik wieder, die ich zwar schon seit Jahren kannte, aber mich nie ernsthaft damit befasst hatte. Als ich eines  nachts  aus irgendeinem Grunde mal wieder nicht schlafen konnte, las ich mir das Dokument sehr aufmerksam durch. Ich muss sagen - es war ein wahres AHA-Erlebnis. Denn ich fand dort zum ersten Mal für mich plausible Erklärungen, WARUM wir immer wieder (und im Alter immer MEHR) krank werden, obwohl wir - jedenfalls ich - meinen, MEHR könnten wir für unsere Gesundheit nun wirklich nicht tun.
Wenn immer ich Zeit finde, wende ich diese Technik  jetzt an und bin begeistert, wie hilfreich sie ist.

22.11.2012

Es geht bergauf

Mein Gefühl gestern hat sich bestätigt

Ich habe zum ersten Mal seit meinem Umzug vor einem Monat einen langen Spaziergang machen können. Zwar in Begleitung, aber immerhin. Das habe ich meiner Wiederentdeckung der Fingermudras zu verdanken. Da ich immer nur mit meinen Umzugsproblemen beschäftigt war, fehlte mir einfach die Zeit und Muße, mich genügend um meine Gesundheit zu kümmern. Ich traue mir nun auch zu, kleine Einkaufswege alleine zu machen.
Es ist übrigens das erste Mal seit dem
2. Weltkrieg, dass ich wieder in der Stadt wohne. Seit wir 1943 ausgebombt wurden, habe ich fast immer auf dem Lande oder in einer kleinen Stadt gelebt, und wo es zum Beispiel üblich war, jeden, den man traf, freundlich zu grüßen. Hier trifft man nicht einmal Hausbewohner

21.11.2012

Leider...

... sind meine früheren Posts alle in die Tiefe  gerutscht. Ich kann sie nicht wieder nach oben holen. Aber vielleicht auch gut so, denn für mich fängt jetzt eine neue Phase an. Das ist zwar nur ein Gefühl und nur die Zeit wird´s zeigen, ob ich recht habe.

Einen Hochgenuss...

... ... durfte ich gestern erleben, als ich mich, befreit vom allergrößten Umzugsstress, abends in meinen Sessel setzte und mir ein Programm im NDR anschaute, zu dem die jungen Musiker Aleksey Igudesman und Hyung-ki Joo  eingeladen waren und auch so Einiges von ihrem Können zeigten. Sie sind ein unzertrennliches Comdedy-Paar, dass  mit viel Witz und Kreativität  klassische Musik vorträgt. Die beiden kennen sich, seit sie zusammen ein Internat besuchten. Heute leben sie in Wien, aber treten in der ganzen Welt auf. Ich fand sie einfach hinreißend.

Nachts habe ich dann noch einen jungen Flötist erlebt, der mit unglaublicher Zartheit, Können und Innigkeit auf seiner goldenen Querflöte spielte.


Solche Erlebnisse klingen in mir noch lange nach.

























































































































































































































































































































15.11.2012

Zum ersten Mal an die frische Luft

Seit meinem Umzug war ich nicht einmal draußen. Es fehlte einfach die Zeit und der Fahrstuhl war auch bis heute kaputt. Endlich konnte ich nun bei schönstem Sonnenschein meine Einkäufe machen. 
Dabei konnte ich schon mal ein wenig dieses bunte und interessante Viertel kennenlernen. Vor allem gibt es einen wunderbaren Bio-Supermarkt, in dem ich alles bekomme, was ich mir nur wünschen kann.

10.11.2012

Kein Ende in Sicht!

Die Auf-bzw.Einräumungsarbeiten wollen einfach kein Ende nehmen. Aber immerhin habe ich mir einen traumhaft bequemen PC-Arbeitsplatz schaffen können. Heute wurde noch ein Scanner angeschlossen. Nun hoffe ich, bald soweit zu sein, dass ich mit meinem neuen Buch anfangen kann. Die letzte Schandtat, die ich mir noch vorgenommen habe.

09.11.2012

Wie war das früher...

... als es noch keine sogenannten Medien gab? Wie verbrachte man damals seine Freizeit? Ich kann nur von mir und meinem Elternhaus sprechen. Außer einem vorsintflutlichen Plattenspieler gab es nichts von den Dingen. die heute selbstverständlich sind. Aber langweilig war es uns nie. Alle in der Familie spielten irgendein Instrument und wir organisierten Hausmusik. Alle bastelten wir, malten oder stickten. Je nach Begabung. Wenn immer möglich besuchten wir Konzerte, die Oper oder gingen ins Theater. Das war einfach selbstvertständlich, auch für uns Kinder. Natürlich wurde auch viel gelesen in meiner Familie. Meine Mutter als Übersetzerin tat es berufsmäßig, aber auch wir Kinder saßen viel und schmökerten.
Ich finde, wir hatten ein sehr spannendes und interessantes Leben. Das Wort Stress war damals noch unbekannt. 

06.11.2012

Eine wahre Perle...

...ist meine Putzfrau, die heute zum ersten Mal bei mir war. Da habe ich wieder einmal ein großes Glück gehabt.
Ansonsten mache ich es ein wenig wie die Eichhörnchen. Denn ich versorge mich mit gewissen Lebensmitteln für den Winter. Zum Beispiel werde ich ein Suppenhuhn kochen, damit ich im Falle einer Erkältung immer Hühnersuppe im Hause habe. Außerdem habe ich mir Kastanienprodukte bestellt, die auch schon immer zu meiner Winterernährung gehören - die hl. Hildegard v. Bingen lässt grüßen
Der Winter kann also kommen.

03.11.2012

Glücksgefühle

Nachdem ich nun fast alles ausgepackt habe, fange ich an, mein neues Zuhause zu genießen. Und dieses Gefühl wird sich täglich steigern. Vor allem koche ich mir nun nur noch die Gerichte, die mir gut bekommen. Die Heimkost war zwar schmackhaft zubereitet, aber für mich nicht geeignet.

30.10.2012

Kein Ende in Sicht


Das Auspacken nimmt kein Ende. Warum hat man bloß soviel Krimskrams Aber immerhin habe ich den Wohn-Arbeits-und Küchenbereich von Umzugskartons befreit und nun sieht man erst, wie SCHÖN diese Wohnung ist   Und einen Platz für den Weihnachtsbaum haben wir auch schon gefunden. SEHR wichtig für die Kinder, wie ich festgestellt habe Auch wenn sie nicht mehr 14 sondern um die 60 sind *lol*

28.10.2012

Rom ist nicht...

...an einem Tag gebaut und meine Wohnung schon gar nicht. Aber sie ist schöööön, ruhig und so sonnig. Mit einem Stadtteil-Büro, dass sich um die Betreuung von alten Menschen kümmert, habe ich bereits Kontakt aufgenommen. Man bekommt sehr viele gute Tipps von ihnen. Mir ging es eigentlich nur um einen Notruf, aber sie  beraten auch in allen Bereichen des täglichen Lebens. Wenn man es will, helfen sie auch, Kontakte zu knüpfen und laden zu Veranstaltungen ein.

22.10.2012

Umzug

Nun bin ich endlich umgezogen, aber es wird einen Monat dauern, bis alle Sachen am richtigen Platz sind. Aber die Wohnung ist groß, hell und richtig zum Wohlfühlen. Die letzten Tage waren mehr als anstrengend - davon muss ich mich erst mal erholen.  Aber meine Kinder schauen jeden Tag vorbei, das ist einfach herrlich.