17.06.2012

Noch ein schönes Erlebnis

Und noch etwas Ungewöhnliches erlebte ich gestern beim Spazierengehen in unserem Park. Ich hatte es mir gerade mit einer Zeitung auf einer Bank bequem gemacht, da setzte sich ein wesentlich älterer Herr neben mich, nachdem er höflich um Erlaubnis gebeten hatte. Normalerweise setzt sich NIE jemand auf eine Bank, wo schon jemand sich gerade ausruht. Nun, dieser Herr sprach mich vorsichtig an, er habe mittlerweile die Nase voll von Fußball. Und schon waren wir in ein lebhaftes Gespräch verwickelt über Fußball, griechische Wahlen, Euro-Finazkrise bis hin zur Jugend, die wohl uns Alten nicht mehr versteht. Ich war in meinem Element , denn es waren alles Themen, mit denen ich mich täglich auseinandersetze. Sogar die EM finde ich dieses Jahr spannend und diskutiere sie täglich mit meinen Kindern.Nach der Unterhaltung mit dem freundlichen Herrn gingen wir bester Laune auseinander. Ich bin nun wirklich gespannt, ob ich noch mehr solche Begegnungen erleben werde


Ich werde auf jeden Fall eifrig weitersegnen

16.06.2012

Erfahrung mit dem Segnen

Nach einem wahnsinnig stressgefüllten Tag (es musste soviel Unvorhergesehenes erledigt werden), konnte ich auch nachts nicht abschalten. Morgens stand ich um 5 Uhr auf, um alles mögliche zu tun. Da es mir aber ziemlich übel war, dachte ich schon, ich würde nicht zum Frühstück hinunter gehen können. Ich überlegte mir, wie ich wohl zur Ruhe kommen könnte, und entschied mich für Coué und seiner Ich-kann-Methode. Dann setzte ich mich in den Sessel und hörte der Heilsmusik zu. Dabei schlief ich ein. Als ich, wesentlich ruhiger geworden, kurz vor acht aufwachte, überlegte ich mir, ob es denn ratsam wäre, unter die Leute zu gehen. Schließlich entschied ich mich für ein JA. Und wie GUT war es, denn ich habe etwas sehr Ungewohntes, aber Positives erlebt. Nämlich dass ich eine streitende, gierige Gruppe von Senioren besänftigen konnte, sodass dann alles friedlich ablief. Die Schlimmste von allen wurde dann richtig lieb und herzlich Ich weiß, dass mein tägliches Segnen mich dazu gebracht hat, ein anderes Verhältnis zu den Mitbewohnern aufzubauen. Das zeigt mir, dass das Segnen vor allem uns selber heilt.

Noch nie habe ich mein Frühstück im Saal so genossen wie heute

10.06.2012

Und wieder halfen die Zahlen

Zufällig (?) befolgte ich einen Tipp aus dem offiziellen Grabovoi-Forum, die gewünschten Zahlencodes für Augenleiden auf ein Stirnband zu schreiben. Das trage ich nun, seit ich vor Tagen mich über die zu kleine Schrift in dem neuen Buch beschwerte, jede Minute des Tages, wenn ich alleine bin. Schon seit zwei Tagen kann ich bis zu einer Stunde ohne irgendwelche Sehhilfe in dem für mich so lehrreichen Buch lesen. 

Ein neues, ungeahntes und wunderbares Lebensgefühl!!!

01.06.2012

Ärgerlich

Bisher habe ich noch alle Bücher ohne Brille lesen können, auch wenn es bei einigen etwas mühselig wurde. Da es für mein Augenleiden keine Brille gibt, versuche ich seit Jahren schon, meine Sehkraft nit speziellen Übungen oder auch Zahlencodes zu stärken. Nun habe ich mir aber ein Buch gekauft, dessen Schrift so klein ist, wie man es von Beipackzetteln gewöhnt ist. Da kann nur eine Lupe noch helfen. Zwar besitze ich drei Stück, aber bei langem Lesen wird mein Arm müde. Nun muss ich mir wohl oder übel eine Standlupe besorgen, denn mein neues Buch interessiert mich sehr. Es heißt Des Schöpfers Kost und ist in den USA ein absoluter Bestseller. Geschrieben hat es der Arzt und Ernährungsberater Dr.Jordan S. Rubin, der sich von einer schweren Morbus-Crohn-Krankheit durch einen ganz besonderen Ernährungsplan, der  auf die Bibel gegründet und wissenschaftlich bestätigt wurde, selber heilen konnte.

22.05.2012

Geschafft!

Tatsächlich bin ich trotz Hitze heute 1 km zur Einkaufsmeile gelaufen. D.h. hin bin ich mit dem Taxi, weil ich dachte, ich schaffe es noch nicht. Aber nachhause bin ich den ganzen Weg gelaufen und hatte nicht einmal Schmerzen. Jetzt bin ich zwar müde, aber ansonsten ist alles OK. VOR meinem Sturz vor drei Monaten hatte ich immer Schmerzen beim Laufen.

17.05.2012

Zimt, aber welcher?

Dass der Zimt große Heilwirkungen besitzt und vor allem für Herz-Kreislauf-Probleme empfohlen wird, weiß ich schon viele Jahre und nehme ihn auch täglich als Zimt-Honig-Tee zu mir. Für die Zubereitung nehme ich Ceylonzimt-Stangen, die ich fein zermahle. Ich las mal irgendwo, dass man es so machen sollte, anstatt fertiges Zimtpulver zu verwenden. Warum, erfuhr ich erst vor zwei Tagen, als ich mir eine Arte-Sendung über ZIMT anschaute. Dort wurde berichtet, dass das abgefüllte Zimtpulver, wie man es weltweit kaufen kann, seine schöne braune Farbe erhält, indem die Stangen viele Stunden lang geschwefelt werden. Das ist natürlich besonders gefährlich für die Menschen (meist Frauen), die mit dieser Arbeit zu tun haben und nicht einmal einen Mundschutz tragen, aber auch für uns Konsumenten ist dieses Pulver nicht gesund. Das ungeschwefelt gemahlene Pulver hat nun mal keine konsumentenfreundliche Farbe, und wenn man Geld machen will, dann muss es halt manipuliert werden. Was ist das doch bloß für eine idiotische Welt!???

16.05.2012

Endlich

Ja, endlich habe ich nun die richtige Adresse gefunden, um meine verschiedenen eBooks herauszubringen. Die Suche nach einer guten Lösung kostete mich so einige schlaflose Nächte, bis ich nicht den richtigen Input bekam. Nun wartet zwar so einige Arbeit auf mich, aber das Suchen und die Zweifel, ja auch die Angst, es nie zu schaffen, sind nun vorbei.

14.05.2012

Sympathie - Antipathie?

Dieses Thema geht wohl alle etwas an. Obwohl ich immer versucht hatte, vorurteilslos Menschen zu begegnen, gibt und gab es immer Menschen, die mir ziemlich  unsympathisch sind. So jedenfalls erging es mir mit Barbara Rütting. Jeder kennt sie. Ich konnte dieser Frau nie etwas abgewinnen und zwar aus vielerlei Gründen. Umso erstaunlicher war es, dass ich mir vor Tagen ihr letztes Buch Was mir immer wieder auf die Beine hilft bestellte, nachdem ich Frau Rütting in einer Talkshow erlebt hatte. Es war pure Neugier, warum ich dieses Buch lesen wollte. Nun, ich brauchte dafür nur einen Tag, denn es ist nicht sehr umfangreich. 
Was hat mir diese Lektüre gegeben? Auf der einen Seite viele Anregungen, was man noch so alles tun könnte, um möglichst beschwerdefrei zu altern, aber auf der anderen Seite etwas für mich viel Wichtigeres. Nämlich, dass ich einen Menschen ablehnte, von dem ich im Grunde gar nichts wusste. 
Frau Rütting beschreibt mit großer Offenheit ihr Leben und zwar von ihrer Kindheit an bis heute. Wir erfahren von ihren Leiden, Schmerzen, Sorgen, Fehlern und Selbstzweifeln, aber auch von ihrem unbeugsamen Willen, immer wieder auf "die Beine" zu kommen. Und zwar mit dem Mut zur Veränderung und ihrem großen Bedürfnis, anderen zu helfen. 

Ich habe wieder einmal lernen müssen/dürfen, wie leichtfertig ich mit meinen Gefühlen anderen Menschen gegenüber umgegangen bin. Mein geistiger Lehrer LEO AMICI sagte seinerzeit, dass man die Antipathie aus seinem Leben verbannen sollte. Heute begreife ich warum.

11.05.2012

Hacker

Nachdem sich in mein Gästebuch Hacker eingeschlichen haben, die trotz Spamschutz dort ihr Unwesen trieben, habe ich es nun geschlossen.

09.05.2012

Einkaufen

Wieder einmal fiel mir keine aussagekräftige Überschrift ein.
Heute musste ich schon frühmorgens einen größeren Einkauf erledigen, für den ich mir ein Taxi nahm, denn zuhause erwartete mich jede Menge Arbeit. Ich stellte aber fest, dass ich nun so weit bin, in Zukunft Einkäufe auch zu Fuß machen zu können. 
Ich hatte eine Dame, die mich fuhr, und ich muss sagen, es war eine Begegnung der besonderen Art. Wieder zuhause angekommen, blieben wir noch lange zusammen, um unser sehr interessantes Gespräch weiter zu führen. Wir verstanden uns so gut, dass wir noch stundenlang hätten weitermachen können.

07.05.2012

Es geht manchmal auch ohne OP

Irgendwo las oder hörte ich, dass für alte Menschen von den Krankenkassen keine Hüft- und Knie-Op´s mehr bezahlt werden sollen. Tja, da kann ich nur sagen: man lerne, sich  selber zu behandeln und es kostet so gut wie nichts. 
Als man mir im KH voraussagte, dass ich ohne OP nie wieder laufen werden und ohne Schmerzen sein würde, habe ich mir 
a) einige unterstützende natürlichen Heilmittel besorgt
b) sofort meine Hüfte mit einer Olivenöl-Qi Gong-Massage behandelt
c) die russischen Zahlenkombinationen angewandt. 
In der Wohnung laufe ich ganz ohne Stock, allerdings langsam, draußen wende ich noch den Rollator an, aber Schmerzen habe ich keine mehr beim Laufen und ich arbeite daraufhin, bald wieder meine Einkäufe selber machen zu können.
Schade, dass so wenig Menschen den Mut haben zu lernen, Eigeninitiative zu ergreifen.

06.05.2012

Landarzt-Mangel

Heute sah ich eine Sendung mit Peter Hahne, in der es über den Mangel an Landärzten in Deutschland ging. Ein älterer Landarzt und ein junger Politiker kamen zu Wort. Nach dem ich mir alles angehört hatte, musste ich an China und auch Russland denken. Beides Länder, in denen die meist arme Landbevölkerung lange Reisen machen muss, um ärztlich versorgt zu werden. Oft müssen sich Familien dafür hochverschulden.

Wie wäre es, wenn auch die deutsche Bevölkerung so wie in China, schon in jungen Jahren lernen würde, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen? Diese Art von Kultur ist in unserem Lande unbekannt. Lieber fordert man von der Politik, dass sie alle Probleme löst. Quo vadis deutsche Gesellschaft???

05.05.2012

Gute Sache

Naja, das ist nur für meinen Fall gedacht. Mir fiel keine andere Überschrift ein. Jedenfalls habe ich mich so organisieren können, dass ich nun um 14:30 zum Essen gehen kann. Das bedeutet, dass ich alle meine sonstigen Arbeiten und Vorhaben am Vormittag erledigen kann. Und das Restaurant ist um die Zeit fast leer. Über diese Lösung bin ich sehr, sehr froh.

04.05.2012

Das nervt

Immer wieder passiert es, dass ich nicht auf meinen Blog zugreifen kann. Dann dauert es ewig, bis man mich wieder reinlässt. Das nervt derartig, dass ich unter Umständen einfach eines Tages wegbleibe. Eigentlich habe ich ihn auch nur weitergeführt, weil ich so auch in dem Blog meiner Schwester in den USA lesen und kommentieren kann.

30.04.2012

Alles will gelernt sein



Endlich habe ich mir, um mich vom Spam zu befreien, eine neue E-mailadresse zugelegt.Mit dem Erfolg, dass ich nun hier nicht mehr schreiben konnte. Das Internetleben wird immer komplizierter - seufz.
Da ist es besser, wieder einmal ein Buch zu lesen - vor allem, wenn man aus ihm etwas lernen kann. Tatsächlich habe ich aus dem Buch "Eselsweisheit" von Norbekov DIE Lösung für die Stressbewältigung erfahren können. Seit ich dazu eine bestimmte Übung anwende, kann ich in Sekundenschnelle meine innere Ruhe und Gelassenheit wieder herstellen. Eine wunderbare Erfahrung und Bereicherung.

19.04.2012

Wer rastet, der rostet

Erstens ist das ne alte Weisheit und zweitens glaube ich, dass ich schon mal darüber geschrieben hatte. Andererseits ist das ein Thema, an das man sich nicht oft genug erinnern kann. Der Mensch liebt leider die Bequemlichkeit, aber gerade die tut ihm nicht gut. 
Als ich heute früh um 5 Uhr aufwachte, freute ich mich, noch ein paar Stündchen schlafen zu können. Als ich dann auf meine Liste schaute, auf der ich immer eintrage, was ich alles am Tage erledigen muss, war´s aus mit meiner Ruhe. Nacheinander tat ich, was zu tun war und dann kam das Schlimmste: Zig-Briefe, Dokumente und diverses andere, was sich auf meinem Schreibtisch getürmt hatte, wollten unbedingt in die betreffenden Aktenordner gelegt werden. Als ich das um 11 Uhr geschafft hatte, meinte ich, UNBEDINGT mich eine halbe Stunde in die Sonne legen zu müssen, was ich dann auch tat. Dann kamen auch bald schon meine Putzhilfen und als diese fertig waren, musste ich dringend mein Postfach von Spam-mails befreien, weil ich immer noch nicht gelernt habe, mich vor ihnen zu schützen. Diesen Punkt habe ich mir nun für den morgigen Tag aufbewahrt, denn heute muss ich noch laufen, Gymnastik und QiGong machen. 

Kein Wunder, dass es heißt, dass Rentner nie Zeit haben.

13.04.2012

Alles paletti

Gestern kam mein Pc-Fachmann und konnte in wenigen Minuten meinen Computer wieder in Ordnung bringen. Wenn man so wie ich, fast alles online erledigt (banking, shopping und jetzt sogar Briefverkehr der deutschen Post), dann ist man ganz schön aufgeschmissen, wenn die "Kiste" nicht mitmacht. Vor allem, wenn man gehbehindert  und das Einkaufszentrum 1 km entfernt ist.

11.04.2012

PC-Sorgen

Mein Computer streikt. Ein Fachmann muss kommen.

08.04.2012

Verspätete Ostergrüße

Der Ostersonntag geht bereits dem Ende zu. Aber die Botschaft vom Erwachen, des Neubeginns, sie bleibt. In diesem Sinne wünsche ich allen, die hier vorbeischauen, ein nachträgliches FROHES  OSTERFEST.

06.04.2012

Ärztliche Kunstfehler

In der Zeitschrift Hörzu las ich heute, dass in Deutschland alle vier Stunden ein Behandlungsfehler passiert, wovon die meisten in Krankenhäusern. Oft mit dramatischen Folgen. Ich bin selber Opfer von zwei Kunstfehlern, die mir in meiner Kindheit zugefügt wurden und unter deren Nachwirkungen ich Zeit meines Lebens gelitten habe. Wie bin ich froh und dankbar, dass es mir erspart bleibt, meine Hüfte operieren zu lassen. Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit konsequenter Anwendung von natürlichen Heilmethoden. Und gerade diese werden von den Medien nach Strich und Faden angeprangert. Über die Kunstfehler der Schulmedizin und deren Opfer wird so gut wie nie gesprochen.

03.04.2012

Kommentare

Nun habe ich mal die Einstellungen geändert. Registrierte Besucher meines Blogs können jetzt auch Kommentare schreiben.

Sorry

Den einleitenden Text gestern hatte ich von der betreffenden Webseite kopiert. Ich hatte in der Eile vergessen, das zu erwähnen.

Nun habe ich bereits mit der Übung für bewusstes Essen begonnen. Einfach genial, denn sie nimmt einem jeden Hunger. Kann ich nur jedem empfehlen, der ein Problem mit dem Gewicht hat. 
Außerdem mache ich noch eine Übung für bewusstes Gehen, die mir hilft, wieder einen sicheren Gang zu bekommen. 10 Minuten am Tage muss ich mich beim Gehen  nur auf die Füße und meine Atmung konzentrieren. Mit den Füßen muss man abrollen und mit den Gedanken darf man nicht abschweifen.

02.04.2012

Schon wieder Stress

Ohne Stress scheint heutzutage gar nichts mehr zu gehen. Aaaaber - ich habe zur Stressbewältigung eine sehr interessante Methode kennengelernt. Es handelt sich um "Mbsr - Achtsamkeitsmeditation".


MBSR ist die Abkürzung von Mindfulness-Based Stress Reduction und wird meist als «Stressbewältigung durch Achtsamkeit» übersetzt. Dieses Kursprogramm wurde von Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universität von Massachussetts (USA) entwickelt. Grundlage ist die intensive und systematische Schulung der Achtsamkeit.
Bei MBSR handelt es sich um eine weltweit erprobte Methode, die Menschen helfen kann, besser mit Stress und stressbedingten Krankheiten umzugehen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht und konnte für allgemeinen Stress und verschiedene Krankheitsbilder belegt werden.
Über diese Methode las ich neulich in einer Zeitschrift. Die wenigen Beispiele, die dort geschrieben standen, haben mir schon geholfen, um zu wissen, woran ich nun dringend arbeiten muss.. Vor allem, um mein Übergewicht zu reduzieren.

http://www.mbsr-self.ch/index.php/home/welcome/

Es gibt dazu auch einen E-Learning-Kurs.

30.03.2012

Ein aufregender Tag

Ja, der heutige Tag hatte es in sich. Er fing sehr negativ an, denn wieder einmal muss ich mich mit nicht funktionierenden italienischen Behörden rumschlagen. Das ist sehr anstrengend, da man entweder in telefonische Warteschlangen gerät und dort nur Bahnhof versteht, oder die Behörden einfach das Telefon nicht abnehmen oder auf e-mails nicht antworten.

Aber dann wurde mein Tag doch noch recht positiv, denn ich konnte seit meinem Sturz vor 7 Wochen zum ersten Mal wieder mein Mittagessen im Restaurant einnehmen. Und nachmittags konnte ich auch endlich wieder zum Friseur gehen. Ich bewege mich auch viel sicherer, als noch vor dem Sturz.

28.03.2012

Alles will gelernt sein

Da ich ja ohne Kopfhörer nachts nicht mehr TV schauen kann, musste ich lernen, wieder normal einzuschlafen. Garnicht so einfach, wenn man es jahrzehntelang nur mit dem Fernseher schaffte. Erst seit gestern habe ich nun den "Trick" raus. D.h. ich weiß, worauf es ankommt, um von selbst in den Schlaf zu fallen. Vor allem muss ich meinen Kopf von allen störenden Gedanken frei machen. Und das kann ich am besten, wenn ich vorher eine halbe Stunde lese. Jetzt, da es dank der Grabovoizahlen auch meinen Augen viel besser geht, ist das Lesen kein Problem mehr für mich. Anschließend wende ich noch eine Zahlenreihe für´s Schlafen an, die mich dann sanft in Morpheus Arme befördert. Ich denke, dass ich das mit der Zeit auch routinemäßig hinbekomme.

27.03.2012

Buchprojekt

Gestern war nun unser Journalist bei mir, der unser gemeinsames Buchprojekt zusammenstellen will,  und hat mir anhand eines meiner Geschichten viele Fragen über mein Leben gestellt. Ich habe nur so gestaunt, was da bei mir in meiner Erinnerung wieder zutage kam. Zum Beispiel erinnere ich jetzt plötzlich wieder den Namen der Straße, in der ich bis zum Schulalter gewohnt habe. Und dass es in der langen Straße außer einem Taxi noch kein weiteres Auto gab. Das Bier wurde noch mit Pferdewagen geliefert. Ich habe gar nicht gedacht, wie spannend es sein kann, auch in der Vergangenheit rumzustöbern.

26.03.2012

Erfolg

Gestern Nacht hatte ich das Bedürfnis, noch etwas zu laufen, denn am Tage hatte ich es nicht geschafft, ins Freie zu gehen. Also ging ich auf unseren sehr langen Flur, nur mit einem Stock bewaffnet, und lief 10 Minuten lang hin und her. Es wäre auch ohne Stock gegangen, aber wenn ich alleine bin, will ich kein Risiko eingehen. Sowie ich Zeit habe, werde ich meinen ersten Spaziergang ohne Rollator machen. Freu mich jetzt schon drauf. Seit ich vor 15 Monaten aus Italien hierher kam, war mir das nie möglich gewesen.

Der gestrige Tag ging drauf, um eine handgeschrieben Lebensbeschreibung auf eine Dina4-Seite zu verfassen. Die muss ich meinem Antrag für die Wohnung beifügen. Zuerst versuchte ich es tabellarisch, aber das fand meine Familie zu unpersönlich und kalt. Sie sollte erzählerisch geschrieben werden. Nun, bei meinem abenteuerlichen und bewegten Leben und mittlerweile steifen und tauben Händen, schien mir das ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Aber nach mehreren Versuchen schaffte ich es. Nur ob das jemand ohne Lupe lesen kann, bezweifle ich stark. Daher füge ich noch ein gedrucktes Worddokument hinzu.

24.03.2012

Erkältung

Vor einigen Tagen wurde ich mal wieder von einer Erkältung heimgesucht. Die zweite in 15 Monaten. Als ich letzten Sommer erkältet war, waren monatelanger psychischer und physischer Stress die Ursache. Mein Immunsystem war im Keller. Obwohl ich eine Nacht hohes Fieber hatte, konnte ich die Erkältung mit allen üblichen Erscheinungen wie Halsweh, Schnupfen und Husten, in nur drei Tagen überwinden, ohne mir irgendwelche Tees oder Säfte zuzubereiten. Meine einzige Kur waren die russischen Zahlenreihen nach Grabovoi. Und genau dasselbe geschah in den letzten Tagen. Außer einer Zerschlagenheit und starker Schleimabsonderung, konnte ich alle anderen Symphtome im Keim ersticken und nach drei Tagen war der Spuk wieder vorbei. Mittlerweile habe ich schon mehrere Menschen für diese geniale Methode begeistern können und wo immer ich kann, berichte ich davon. Natürlich wende ich die Zahlen auch für viele andere Beschwerden an und lerne immer mehr, mit ihnen umzugehen. Sie sind m.M. nach ein wahrer Segen für die Menschheit.

23.03.2012

Noch nicht sicher

Gestern habe ich mir nun die Wohnung angesehen und mich sofort verliebt in sie. Sie hat die richtige Größe, ist freundlich, ruhig und kuschelig. Da es sich um eine Eckwohnung handelt, habe ich auch keine direkten Nachbarn. Das Haus hat nur 45 Bewohner und das Zusammenleben ist sehr familiär. Ansonsten handelt es sich um eine normale Mietwohnung und man ist keinen besonderen Regeln unterworfen. Zum nächsten  Bioladen und einem Biosupermarkt muss ich nur die Straße überqueren.
Nun muss ich aber erst einen Antrag stellen, ob sie mich überhaupt nehmen. 

17.03.2012

Hurra

In einigen Monaten werde ich nach Hamburg ziehen in einen Senioren-Stift, der ganz in der Nähe meiner Kinder liegt. Dort bekomme ich eine größere Wohnung mit Küche, sodass ich mich endlich ganz selbst versorgen kann. Aber das Allerschönste ist, dass ich dann meine Kinder öfter sehen kann, was in so vielen Jahren, ja Jahrzehnten, nie möglich war. Ich freue mich riesig und bin gespannt auf alles Neue, was auf mich zukommt. Aber auch dieses Jahr in Großhansdorf im Rosenhof war ein tolles Jahr, das ich in bester Erinnerung behalten werde. Und nun werde ich hier noch den Frühling genießen, der für mich schon letztes Jahr ein besonderes Erlebnis war. Von meinem Riesenfenster aus sehe ich auf eine dichte Baumreihe, hinter der nach und nach alle Häuser dahinter verschwinden. Und dann werden wieder die Amseln auf meinen Balkon kommen, um mir was vorzusingen. Das ist Freude pur.

13.03.2012

Schreiben

Hier im Seniorenheim fand gestern das erste Treffen statt, um ein neues Buch von Mitgliedern zu schreiben, wie es bereits seit einigen Jahren Brauch ist. Wir sind 7 Bewohner, die daran teilnehmen. Die erste Begegnung war der Vorstellung gewidmet, wo jeder mit wenigen Worten das Wichtigste über sich sagen konnte. Alle Teilnehmer sind über 80 Jahre alt und ein Herr sogar stolze 101! Ich staunte nur so, wie er noch die meisten Daten im Kopf hatte!
Wir treffen uns einmal im Monat. Die Schreibwerkstatt wird von einem Journalisten geleitet, der jedem, wie er es braucht, beim Aufzeichnen der Texte behilflich ist.

09.03.2012

Kopfhörer

Um andere Mitbewohner nicht zu stören, habe ich mir für den Fernseher einen Kopfhörer angeschafft. Ich hatte die schlechte Gewohnheit, nachts zum Einschlafen den TV anzumachen und schlief natürlich dabei ein. Bis dann eines Tages sich jemand beschwerte - mit Recht. Nun hab ich es mal mit dem Kopfhörer versucht, aber davon bekomme ich Herzschmerzen und mein Kopf brummt. Ab jetzt werde ich ohne alles einschlafen, das ist sicher gesünder. Das machte man früher ja auch.

06.03.2012

Herrlich

Heute habe ich meinen ersten Parkrundgang machen können ohne jede Beschwerden. Nun kann ich doch dort das Erwachen der Natur verfolgen. Bisher sind es nur die Krokusse und Forsythien, die anfangen zu blühen.

03.03.2012

Lesen

Schon seit langer Zeit strengte mich Lesen sehr an, da ich ja keine Brille tragen kann. Erst, seit ich meine Augen mit den russischen Zahlencodes behandle, schaffe ich es, auch eine Stunde problemlos in einem Buch zu lesen.

02.03.2012

Ein toller Tag

Der gute Antonius scheint sich nicht gemeldet zu haben. Vielleicht hilft er nur gläubigen Katholiken?

Aber ich habe große Fortschritte mit meiner Hüfte gemacht. Heute musste ich mal wieder meinen 14-tägigen Großeinkauf machen, zu dem ich immer ein Taxi nehmen muss, weil ich lange Strecken nicht mehr laufen soll. Nun, vor zwei Wochen war es noch ein sehr anstrengendes Unterfangen gewesen und ich brauchte einen ganzen Tag, um mich davon zu erholen. Heute ging alles reibungslos. In der Wohnung brauche ich sowieso meinen Stock nur morgens früh.

28.02.2012

Auch göttlich

Eine liebe Freundin hier im Heim hatte meinen Zweitschlüssel an sich genommen, damit sie nicht immer klingeln müsste. Nun kann sie ihn nicht mehr finden. Ich habe sie immer getröstet "er wird schon wieder auftauchen", aber vom hl.Antonius habe ich ihr nichts gesagt, denn sie ist keine Katholikin. Ich bin zwar erst seit knapp 20 Jahren katholisch, aber den lieben Antonius kenne ich gut. Immer und immer wieder musste ich ihn ansprechen, wenn ich partout etwas nicht finden konnte. Und IMMER hat er mir geholfen, es sei denn, die Sache war im Müll gelandet. Aber selbst dort konnte ich noch etwas rausholen.

Gestern nun wagte ich es, meiner Freundin vom Antonius zu erzählen, denn man hatte ihr gesagt, mein bisheriges Schloss müsste ausgebaut werden - warum auch immer. Wenn ich meinte, auf Unverständnis zu stoßen, hatte ich mich gründlich getäuscht. Denn meine Freundin hatte von dem Heiligen schon gehört und nur Gutes. Jaaa, sie würde ihn anrufen und um Hilfe bitten. Ich bin gespannt, ob sich der Schlüssel wieder anfinden wird.

25.02.2012

Einfach 'göttlich'

Dieses Video habe ich gerade gefunden Ich find´s süß. Ob das andere auch so sehen???

 

Was soll ich schreiben?

Seit ein paar Tagen weiß ich nichts mehr zu berichten. Das Leben geht seinen Gang, ich bin zufrieden so wie es ist, aber es geht nicht vorwärts. D.h. ich habe seit drei Tagen einen neuen Computer und bin sehr froh darüber, denn er ist nicht nur schneller sondern auch besser für meine Augen. Auch sonst geschehen sehr positive Dinge, aber keine, über die ich schreiben könnte. Vielleicht ist nur die plötzliche Frühlingsluft an allem schuld, die mich irgendwie träge macht. Es wird sicher wieder anders werden.

19.02.2012

Kaum zu glauben

Es ist nun ein Monat her, dass man mir prophezeite, NIE mehr laufen zu können und NIE mehr ohne Schmerzen zu sein, wenn ich mich nicht einer OP unterziehen würde. Fehlanzeige. Meine Schmerzen sind so gut wie weg und laufen kann ich immer öfter auch mal ohne Stock, allerdings nur in der Wohnung. Ich hätter nicht gedacht, dass sich eine so große Besserung in so kurzer Zeit einstellen würde.

18.02.2012

Eine Frage

Bei all diesem Medien-Wirbel um Wulff frage ich mich ernsthaft, ob wir alle das Recht haben, uns als sein Richter aufzuspielen. Als bekennender Christ, meine ich, dass uns das nicht zusteht. Mir geht es nicht um die Schuldfrage - mit der muss er selber klarkommen - sondern um unsere Reaktion. Mir kommt die ganze Sache wie eine Lynchung vor. Hier wird systematisch ein Mensch fertig gemacht. Ich bin von dem allen nur angewidert. Und wohlgemerkt, meine Meinung hat auch nichts mit Mitleid zu tun. Sondern ich frage mich nur, wie weit dürfen wir selber gehen, um mit unserem eigenen Gewissen im Reinen zu sein?

16.02.2012

Keine OP

Nun habe ich mich entschlossen, auf keinen Fall eine OP machen zu lassen. Vielleicht werde ich nie wieder so gut laufen können, wie früher, aber meinen Spaziergang von einer halben Stunde schaffe ich jeden Tag. Da ich nicht die Absicht habe, je an einem Marathonlauf teilzunehmen, sehe ich auch nicht ein, warum ich mich einer OP unterziehen soll. Im schlimmsten Fall gibt es Rollstühle. Jedenfalls erspare ich mir so viel unnötigen Stress, der sicher auch seine Nebenwirkungen hätte, da ich ja keinerlei Medikamente vertrage.

11.02.2012

Mein altes Forum

Für alle, die es interessieren könnte: ich habe mein altes Forum wieder aktiviert, allerdings nur als Datenbank. Man kann also lesen und Beiträge suchen, aber nicht schreiben. Die Adresse ist http://72342.homepagemodules.de/

09.02.2012

Es geht immer besser

Seit Tagen bin ich nun wieder schmerzfrei und kann zuversichtlich in die Zukunft sehen. Und das alles, ohne jedes Medikament genommen zu haben. Glaubt mir ja kein Mensch, außer denen, die mich umgeben. Und die nur so über meine Fortschritte staunen. Zwar kann ich noch keine langen Strecken laufen, aber vielleicht kommt das ja auch noch.

07.02.2012

Kälte

Ich zünde eine Kerze an für alle Menschen, die in diesem Winter frieren müssen. Ganz besonders für die alten Menschen, die aus finanziellen oder sonstigen Gründen sich nicht dagegen wehren können. Gleichzeitig möchte ich auch meine Dankbarkeit aussprechen, dass ich nicht zu ihnen gehöre. Aber das war nicht immer so.

04.02.2012

Das Altern

Noch nie wurde soviel über das Altern geredet, wie in heutiger Zeit. Das war früher einfach kein Thema. Ich erinnere mich, dass ich mich zum erstenmal für dieses Problem interessierte, als ich selber eine alte alzheimerkranke Dame betreute. Aber ich erinnere auch, dass sonst so gut wie niemand über das Altwerden reden wollte. Vor allem die jüngeren Menschen nicht. Das ist heute anders, weil man mittlerweile begriffen hat, dass wir dieses Problem niemals in den Griff bekommen werden, und zwar aus vielerlei Gründen. Und dass auch die Jugend heute weiß, dass sie mit dem Altern früher oder später konfrontiert wird. Denn jeder hat ja Eltern, um die sich eines Tages jemand kümmern muss. Aber wer? Es ist erschreckend, was da auf unsere Gesellschaft zukommt.