Das hatte ich in dem neuen Tagebuch geschrieben
Dieser Blog muss auch erst eingerichtet werden, aber dazu fehlt mir die Zeit. Ich schreibe jetzt auf meinem alten Laptop, der aber für meine Augen viel zu anstrengend ist.
Über mein Leben, meine Gedanken, meine Aufgaben und meine Projekte als 86-jährige wohnhaft in Hamburg..
Ich habe nun doch dieses Tagebuch retten können. Einige der letzten Beiträge gingen dabei zwar verloren, aber jedenfalls geht es nun mit dem gewohnten Design weiter. Morgen werde ich auch die Smilies wieder finden. Hab auf die Schnelle nur dieses Schild gefunden. Morgen wird es besser.
Ja, ich komme nur langsam voran. Aber es wird schon.
Nun scheine ich doch meine Webseite hinzukriegen. Zwar kein neues Design und mit einer Vorlage, an die ich gebunden bin, aber soeben habe ich die Startseite in Ordnung gebracht und werde nun auch die anderen so langsam gestalten können. Und zwar OHNE Hörsturz. Denn der war ja nur stressbedingt, weil ich immer nur Bahnhof verstand.
Aus gegebenen Anlass teile ich meinen Mitlesern mit, dass ich keine privaten Mails mehr beantworten kann, denn dafür reicht meine Zeit nicht. Wer ganz spiezelle Fragen an mich stellen will, kann das auf meiner Webseite unter "Kontakt" tun. Beantworten werde ich sie, sofern sie von allgemeinem Interesse sind, anonym unter "Leser fragen mich".
Über Nacht habe ich mit den Zahlen meinen Hörsturz ganz wegbekommen. Darüber berichte ich in meiner Webseite. Um fünf Uhr bin ich schon quietschfidel aufgestanden und hab mich an den PC gesetzt. Aber nun werde ich mir noch vor dem Frühstück ein Nickerchen gönnen. Hab mich gerade mit meinem Text auf meiner HP rumgequält - es wird noch dauern, bis ich das alles kapiert habe.
Da heute meine Schwiegertochter zu mir kam, um mir etwas zur Hand zu gehen, war ich schon um sechs aufgestanden, um alles vorzubereiten. Denn heute sollte mein Kleiderschrank ausgeräumt, gesäubert und alles so verstaut werden, dass ich mit einem Griff meine Sachen finde. Die Kleidungsstücke hatte ich alle auf den Balkon gehängt. Wenn schon, denn schon. Das ist nun ein gutes Gefühl, dass alles seine Ordnung hat.
...war es heute. Unter vielem anderen war wieder Fußpflege angesagt. Das ist zwar nichts besonderes, aber ich konnte wieder jemandem die Zahlen-Heilmethode vermitteln. Nichts tue ich lieber als das, denn ich sehe ja, wie sehr sie hilft, sich fit und gesund zu erhalten.
Es geht mir wieder viel besser, aber eine leichte Schwerhörigkeit ist zurückgeblieben. Die werde ich nun auch noch behandeln.
... ist das A und O. Das konnte ich gestern wieder mal feststellen. Da ich sehr viel PC-Arbeit erledigen wollte, hatte ich mir das Essen aufs Zimmer bestellt. Das wurde mir aber eine Stunde später als sonst gebracht. Die Wartezeit nutzte ich also am Computer aus und war zufrieden, so viel geschafft zu haben. Mit dem Resultat, dass ich mir einen Hörsturz eingefangen habe. Ich konnte den ganzen Tag nichts mehr tun, auch kein TV oder Musik, denn alles klang blechern und scheußlich. Natürlich suchte ich mir gleich eine Zahlenkombination, aber fand keine. So kramte ich in meinen vielen Aufzeichnungen, um Alternativen zu suchen, die ich auch gleich anwandte (Mudras und Zimt). Heute Morgen ging es noch nicht besser, aber ich spürte ein großes Bedürfnis, an die frische Luft zu gehen, was ich dann auch gleich nach dem Essen tat. Und tatsächlich - das wirkte wunderbar. Zwar ist das Ohr noch nicht ganz in Ordnung, aber ich kann doch wieder Musik hören oder auch am TV alles verstehen. Im richtgen Moment aufhören, das muss ich noch lernen.
Ich finde es einfach herrlich, dass meine fast 88-jährige Schwester eine leidenschaftliche Bloggerin geworden ist, wo sie noch bis vor Kurzem weder vom Computer geschweige denn vom Internet etwas wissen wollte! Es ist eben nie zu spät. Und vor allem, wenn man ein so ausgeprägtes Langzeitgedächtnis hat wie sie, kann und wird sie viel über unser Leben während der Nazi-Zeit berichten. Damit hinterlässt sie ihren Kindern und Enkelkindern ein unschätzbares Vermächtnis.
Endlich ist nun meine HP werbefrei im Netz. Ich muss aber trotzdem noch viel an ihr arbeiten. Aber ein wochenlanger Alptraum ist nun zuende und ich kann wieder über andere Dinge schreiben, die mich bewegen. Über alles, was in der Politik schief läuft, reden schon andere Leute mehr als genug. Zwar mache ich mir auch darüber so meine Gedanken, aber ich habe keine Lust, nun auch meinen Senf dazuzugeben.
Das Thema hatte ich schon einmal. Aber es ist immer wieder aktuell. Ich jedenfalls muss mich für den Winter organisieren, denn gestern stellte ich fest, dass ich viel zu viel Zeit brauche, um mir die nötige warme Kleidung an- und auszuziehen, wenn ich raus will. Das werde ich mir ersparen, indem ich mich fest eingemummelt auf den Balkon setze, um einfach Luft zu schnappen. Für Bewegung gibt es genügend Fitness-Angebote hier im Haus, denn Platz für einen Hometrainer habe ich nicht.
Gestern wollte ich endlich mal Sachen in den Keller bringen, die ich in der Wohnung nicht benötige. Ich war nur einmal im Keller gewesen, aber in Begleitung, und das ist schon fast ein Jahr her. Als ich gestern Abend mit ein paar Sachen mich auf den Weg ins Untergeschoss machte, war ich sicher, mein kleines Abteil selber zu finden. Zuversichtlich lief ich endlose Gänge rauf und runter, nahm Abzweigungen, landete unter Anderem im Schwimmbad und und und, aber meinen Kellerraum fand ich nicht. Überall gab es Fahrstühle, aber ich wusste nicht, wohin die mich bringen würden, denn wir sind ja zwei 5-stöckige Häuser, die miteinander verbunden sind. So irrte ich eine geschlagene Stunde herum, ohne je einer menschlichen Seele zu begegnen. Schließlich entschloss ich mich, irgendeinen Lift zu nehmen, der mich zumindest in Bereiche bringen würde, wo es Menschen gab. Aber siehe da, aus dem Fahrstuhl stieg eine jüngere Dame, die ich gleich um Rat fragte. Sie war so freundlich, mich auf meiner Suche zu begleiten und nach vielem Hin und Her klappte es auch zum Schluss. Von diesem 'Spaziergang' hab ich mich immer noch nicht erholt, aber zumindest weiß ich nun für´s nächste Mal Bescheid.
Ja, mehr als das. Heute Morgen um acht Uhr kam schon mein netter PC-Mensch und hat mir die Anlage in kürzester Zeit angeschlossen und in zwei Minuten hatte ich kapiert, wie sie zu bedienen ist. Einfach ideal für alte Menschen, die, so wie ich, so allerlei körperliche Beschwerden haben.
...war es heute bei mir, denn von acht Uhr morgens bis 12 Uhr wurde über mir gebort. Die anderen Mitbewohner sind alle geflüchtet, denn sie konnten gratis unten frühstücken und Filme ansehen. Aber ich bekam von Schwiegertochter Besuch, die mir bei wichtigen Arbeiten half. Wir hörten unser eigenes Wort kaum, aber haben wunderbar viel geschafft und ich muss sagen, dass mich gerade deswegen der Lärm gar nicht groß störte.Punkt 12 trat dann wieder die gewohnte Ruhe ein, die ich dann allerdings auch genossen habe. Schwiegertochter hatte schon vorher das Weite gesucht. Und morgen früh, so Gott will (ich glaub, es gibt ein Lied, wo diese Worte drin vorkommen), wird mein Stereo angeschlossen.
Eine sehr liebe Freundin hier im Hause bringt mir seit Monaten jede Woche ein kleines Sträußchen Feldblumen mit, weil sie gemerkt hat, wie sehr ich die liebe. Gestern kam sie mit einem klitzekleinen Strauß von Blüten der Kapuzinerkresse an. Und das Anfang November! Die Farbe der Blüten sind so intensiv, wie ich sie noch nie gesehen habe.
Nun sind es schon drei Foren, in denen ich Mitglied bin, bei denen ich keinen Zugang mehr habe oder nicht mehr haben will. Von dem einen sprach ich gestern schon. Ein anderes bringt trotz richtigem Einloggen meine Beiträge nicht und das dritte, das den Namen meines früheren Forums trägt, will plötzlich, dass ich mich neu einlogge. Das wäre ja alles an sich kein Problem, sondern ich frage mich: was will ich überhaupt dort. Schreiben tu ich sowieso nur noch hier in meinem Blog und ganz selten an Freunde oder Familie im Facebook. Es ist eben immer ein Teil unseres Lernprozesses, wenn uns gewisse Dinge passieren. Und das ist gut so.
Zwar bin ich nie aus dem Hause gegangen heute, denn eine Erkältung scheint sich anzubahnen. Aber auch in den eigenen vier Wänden kann sich ja so manches ereignen - Erfreuliches wie Unerfreuliches. Ich nehme mal das Letztere zuerst.
Vor allem musste ich mich etwas erholen von all meinen PC-Abenteuern. Hab aber viel nachgedacht und hoffe doch, bald den Stein des Weisen zu finden, oder wie man sagt. Anstatt zu Mittag zu essen, habe ich einen langen Spaziergang gemacht und wieder viele gesprächige Menschen getroffen. Nachher mich kurz ausruhen und dann war Friseur angesagt. Auch meine Friseusin war sehr mitteilungsbedürftig und erzählte mir ihre Erfahrungen mit Internetabzockerei. Als ich nachhause kam, musste ich erstmal das Chaos im Zimmer beseitigen und dann hab ich mir einen Teller Spaghetti gekocht. Mmm...lecker.
Von dem Programm, das ich benutzen soll, verstand ich nur Bahnhof. Meine armen, grauen Zellen gingen in Generalstreik, da half auch kein Rescue oder sonst etwas. Ich fragte auch bei Internet-Experten um Rat, aber die konnten mir auch nicht weiterhelfen. Mit sowas befassen sich ja Senioren auch nicht unbedingt.